Der Myanmar Wahnsinn

Vorgestern wurde ein japanischer Fotograf erschossen hingerichtet. Seit dem Beginn der Proteste durch buddhistische Mönche und Nonnen gegen die Regierung sind nach Schätzungen bereits über 200 Menschen Opfer der Militärjunta geworden. Jetzt wurde sogar die Internetverbindung des Landes gekappt. Das Militär sprach von einem “beschädigten Seekabel”. Ohne Internetverbindung haben Journalisten und Opposition kaum Möglichkeiten Fotos und Videos außer Landes zu schicken.
Skurril erscheint angesichts der katastrophalen Lage im Land die Diskussion diverser Medien (z.B. im eigentlich recht guten Tagesschau-Blog hier und hier), wie Myanmar, das ehemalige Burma oder Birma denn nun zu nennen sei. Die meisten halten an Birma fest denn “der Leser / Zuschauer” kennt den Begriff Myanmar ja meist gar nicht. Offenbar halten sie uns für Idioten.
Zahlreiche Betreiber von Blogs und anderen Internetseiten planen kurzfristig, am 4.10.2007 einen Solidaritäts-Tag für Myanmar zu gestalten.





am 1. Oktober 2007 um 23:52 Uhr.
moralapostel spielen und über photoapparate und iphones bloggen, jawoll
am 1. Oktober 2007 um 23:57 Uhr.
Wir lernen: Wer über Fotoapparate und iPhones bloggt hat sowieso keine Moral, oder nur eine Falsche. Das ist ja schon fast eine Myanmar Regierung Logik…
am 2. Oktober 2007 um 14:54 Uhr.
@ duda: Wie engstirnig muss jemand sein, der einem Blog seine Themenvielfalt vorwirft?! Hast Du überhaupt eine Ahnung, was Bloggen bedeutet????
Und Bemerkungen über Moral von jemandem, der sich beim Meckern hinter der Anonymität versteckt, ist auch so eine Sache, wenn wir schon mal beim Moralapostel sind, gelle?