Passwort: Swordfish
Gestern gab es einen schönen Film auf RTL und der ging so: Ein gutaussehender Computerhacker ohne Pickel wurde von einer schönen Frau mit Geld gezwungen, sich einem Bösewicht anzuschliessen. Beim Bösewicht angekommen musste der Computerhacker ein Passwort knacken. Dabei wurde er festgehalten und eine andere schöne Frau hat ihm einen geblasen. Der Bösewicht sagte, das sei ein Test. Was getestet wurde, wurde nicht gesagt. Danach ging der Computerhacker sich das Gesicht waschen.
Die schönen Frauen redeten, egal was sie sagten, im ganzen Film so, als würden sie ständig kurz vor einem multiplen Orgasmus stehen.
Der Computerhacker nannte eine 1024 Bit Verschlüsselung eine Firewall und soff während des Hackens eine Flasche Wein. Dann ging er in den Keller um sich noch eine zu holen.
Am Ende waren der Computerhacker und der Bösewicht und Geiseln auf der Flucht in einem Bus. Der Bus wurde dann während der Fahrt von einem Hubschrauber eingeklinkt und auf ein Hochhaus gehoben. Dabei rissen ein paar Hateseile und die Fahrgäste flogen im Bus umher. Auf dem Hochhaus stand noch ein Helikopter mit dem der Bösewicht verschwinden sollte. Warum er nicht gleich in einen Helikopter eingestiegen ist, wurde nicht gesagt.
Der Computerhacker, der gar nicht böse sein wollte, hat den zweiten Hubschrauber dann abgeschossen denn in dem Bus waren zufällig ein paar Panzerabwehrraketen.
Der Bösewicht war aber gar nicht in dem Hubschrauber gewesen. Er ist einfach die Treppe durch’s Hochhaus runter, vorbei an zwei Millionen Bullen. Glaub ich.
Dann waren der Bösewicht und eine Schönheit, die vorher erschossen wurde (das war aber nur eine weiterere cineographische Glanzleistung), auf einer Jacht. Die flog freilich in die Luft. Dann war der Film zuende.
Erkenntnis: Wieder 90 Minuten im Eimer.





am 22. Oktober 2007 um 18:47 Uhr.
Fast richtig. Die Jacht gehörte einem anderen Bösewicht, gegen den unser Bösewicht schon die ganze Zeit gekämpft hat, als er auch andere Bösewichte tötete, nämlich einem Terroristen mit einem bösen arabischen Namen. Das erfuhr man von dem Mann, der aus dem off gesprochen hat, wahrscheinlich, damit er nicht erkannt und vom Bösewicht (egal welchem) abgeknallt wird. Um die Bombe zu kaufen hat unser Bösewicht die 9,5 Mrd $ gebraucht, denn Bomben sind nicht billig.
Ich weiß nicht, was an so einer klaren Handlung nicht zu verstehen ist.
am 22. Oktober 2007 um 23:00 Uhr.
in diesen 90 minuten war ich in der kneipe, habe 15 bier gesoffen, drei weiber haben mir auf dem klo einen geblasen ( nicht gleichzeitig ), danach habe ich einen kerl verprügelt, die kneipe kurz und klein geschlagen, besoffen einen unfall gebaut, natürlich abgehauen, nachhause gekommen, die frau und die kinder zum teufel gejagt, mich ins bett gelegt, heute mittag aufgestanden, in die kneipe gegangen, 15 bier ges………
am 22. Oktober 2007 um 23:51 Uhr.
Tja mein lieber Horst. Beneidenswert. DEINE 90 Minuten waren ganz offensichtlich besser angelegt.