Monatsarchiv für Oktober 2007

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Delle im Apfel

Donnerstag, den 25. Oktober 2007

“Wie geil ist das denn?”, fragt dieses Blog bezüglich dieses Briefes. Die Frage reiche ich gern mal eben durch. Hallo Herr Lohmeyer, wir sehen uns in Dresden…

Erkenntnis: Mit erhobenen Arm passt man eben nicht durch jede Tür.

Was’n eigentlich los…

Mittwoch, den 24. Oktober 2007

…mit der Welt? Ein 10 Sekunden Clip ohne Ton. Inhalt: Frau lackiert sich die Fußnägel. Aufrufe bei Googe Video innerhalb von ca. 6 Monaten: 1.189.772. Bewertungen: Mehr als 7000.

Eins der beliebtesten Videos bei Google.

Medium: video.google.de

Ich finde es blöd. Ich bin offensichtlich nicht normal.

Lights out San Francisco

Dienstag, den 23. Oktober 2007

Am Samstag, den 29.03.2008 zwischen 20:00 und 21:00 Uhr schaltet San Francisco (das ist ein Fischerdorf in Kalifornien) das Licht aus und installiert pro Mitmacher eine Energiesparlampe. Wenn alles gut geht.

Vor ein paar Tagen haben sie es schonmal gemacht. Am 20.10. um genau zu sein. Einige dörfliche Institutionen haben sich angeschlossen. Sogar Google war, von San Francisco aus aufgrufen, düster.

Das spart Strom. Zumindest auf Röhrenbildschirmen. Und Sinn der Sache war natürlich Strom sparen und Klima schützen. Verwunderlich, da die Leute im Dörfchen San Francisco zu einem großen Teil Amerikaner sind. Und in Amerika gibt es bekanntlich genug Strom, Öl und Klima.

Hier nicht. Und teuer ist er auch, der Strom. Wenn ich nur an die irrsinige Leuchtwerbung überall denke. Zum Beispiel auf der Reeperbahn. Da bin ich oft wenn ich Horst aus der Kneipe holen muss, weil er es alleine mal wieder nicht schafft. Auf dem Nachhauseweg zeigt er dann auf diese riesigen Bier- oder Tussleuchtreklametafeln und schreit “Die kenn ich, die kenn ich! Hey, ich bin Profi!”. Jaja, der Horst.

Oder Digitalanzeigen von Weckern und Geräten, was die millionenfach an Strom fressen! Ja liebe Kinder, früher hatten wir sowas nicht. Früher hatten wir Zifferblätter auf unseren Weckern. Und die sahen so aus.

Ungefähr. Doch, doch, da kann man sehen wie spät es ist. Nur nachts nicht. Und die haben auch Krach gemacht, die ganze Nacht. Da war man fast immer schon vor der Zeit wach. Und man musste sie aufziehen. Sonst liefen sie nicht. Dafür hatte man dann aber seine Ruhe. So ein Uhrwerk zum Aufziehen sah so aus, man kann es leicht nachbauen.

Im privaten Bereich macht es natürlich auch Sinn Strom zu sparen. Man schont die Umwelt und spart Geld. Ein bisschen schwierig kann es bei der Frage werden, was denn nun künftig weniger eingeschaltet oder gar komplett entsorgt wird. Ich war beispielweise dafür, dass der Videoserver weiterhin 24 Stunden am Tag laufen muss, die dekorativen Leuchtmittel aber schonmal komplett rausfliegen. Ich glaube nicht, dass ich mich durchsetzen konnte. Es wird derzeit nicht mehr mit mir gesprochen. Es ist also, wie so oft im Leben, auch in der Stromsparfrage Diplomatie gefragt. Oder Diktatur! Im letzten Fall benötigt man allerdings, neben einer großen Fresse, auch eine entschlossene Exekutive.

Jetzt bin ich ein bisschen abgeschweift. Lights out San Francisco ist ne gute Sache. Das wollte ich eigentlich nur sagen.

Licht aus Mick.

Passwort: Swordfish

Montag, den 22. Oktober 2007

Passwort: ScheisshausGestern gab es einen schönen Film auf RTL und der ging so: Ein gutaussehender Computerhacker ohne Pickel wurde von einer schönen Frau mit Geld gezwungen, sich einem Bösewicht anzuschliessen. Beim Bösewicht angekommen musste der Computerhacker ein Passwort knacken. Dabei wurde er festgehalten und eine andere schöne Frau hat ihm einen geblasen. Der Bösewicht sagte, das sei ein Test. Was getestet wurde, wurde nicht gesagt. Danach ging der Computerhacker sich das Gesicht waschen.

Die schönen Frauen redeten, egal was sie sagten, im ganzen Film so, als würden sie ständig kurz vor einem multiplen Orgasmus stehen.

Der Computerhacker nannte eine 1024 Bit Verschlüsselung eine Firewall und soff während des Hackens eine Flasche Wein. Dann ging er in den Keller um sich noch eine zu holen.

Am Ende waren der Computerhacker und der Bösewicht und Geiseln auf der Flucht in einem Bus. Der Bus wurde dann während der Fahrt von einem Hubschrauber eingeklinkt und auf ein Hochhaus gehoben. Dabei rissen ein paar Hateseile und die Fahrgäste flogen im Bus umher. Auf dem Hochhaus stand noch ein Helikopter mit dem der Bösewicht verschwinden sollte. Warum er nicht gleich in einen Helikopter eingestiegen ist, wurde nicht gesagt.

Der Computerhacker, der gar nicht böse sein wollte, hat den zweiten Hubschrauber dann abgeschossen denn in dem Bus waren zufällig ein paar Panzerabwehrraketen.

Der Bösewicht war aber gar nicht in dem Hubschrauber gewesen. Er ist einfach die Treppe durch’s Hochhaus runter, vorbei an zwei Millionen Bullen. Glaub ich.

Dann waren der Bösewicht und eine Schönheit, die vorher erschossen wurde (das war aber nur eine weiterere cineographische Glanzleistung), auf einer Jacht. Die flog freilich in die Luft. Dann war der Film zuende.

Erkenntnis: Wieder 90 Minuten im Eimer.

What we saw never before

Sonntag, den 21. Oktober 2007

Beklemmendes Privatvideo der WTC Attacken. Schlimmer als die Fernsehbilder.

Medium: video.google.com


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