Windpark Lillgrund

Windpark Lillgrund Der Offshore Windpark Lillgrund im schwedischen Öresund erzeugt mit seinen 48 Windrädern eine Leistung von 0,33 Terrawatt-Stunden und ist derzeit der drittgrößte Windpark weltweit. Der Windpark wurde für das schwedische Unternehmen Vattenfall durch Siemens - Bereich Power Generation errichtet. Er versorgt ca. 60.000 schwedische Haushalte mit Strom.

Der Windpark ist von der Öresund Brücke aus zu sehen und zu fotografieren. Das Bild kann man vergrößern indem man es anklickt.

7 Kommentare zu “Windpark Lillgrund”

  1. outsider

    Na, endlich. Wollte schon reklamieren. ;-)

    Imposantes Bild. Ich war immer für Windräder, weil ich dachte, damit sind wir ach so gut zu unserer geliebten Umwelt. Bis ich gehört habe, dass diese riesigen Räder zwar die Umgebung nicht verschmutzen, aber die Tiere, vor allem die Vögel völlig kirre machen.
    Zwischen den Windrädern fliegt kein einziger Vogel durch, heißt es. Und da solche Anlagen gerne entlang der Küsten gebaut werden, verwirren sie oft die Zugvögel, die sie umfliegen wollen und deshalb von der Strecke abkommen. Wundert mich zwar, aber so hat es an der Nordsee so ein Naturschutzbeauftragter mal erklärt. Die perfekte Stromlösung gibt es anscheinend nicht.

  2. Horst

    @ outsider…das glaubst du doch nicht wirklich was dieser naturschutzbeauftragter von sich gibt. zugvögel legen tausende von kilometer zurück und finden auf den meter genau ihr altes gebiet. außerdem fliegen die in einer höhe, wo bestimmt kein windrad hinkommt.
    in unserer gegend wurden duzende von den dingern aufgestellt, noch nie habe ich gesehen das sich auch nur ein spatz von seiner richtung abringen lässt, auch habe ich noch nie einen toten vogel unter einem windrad gefunden.
    da sind strommasten für vögel viel gefährlicher.
    horst

  3. outsider

    @Horst
    Ich glaube nicht, dass man die Gefahren einfach so von der Hand weisen kann, wie Du es tust. Die Tatsache, Du hättest noch nie einen toten Vogel unter einem Windrad gefunden, ist zwar erfreulich, aber für mich wenig überzeugend. Wohnst Du an der Küste? So wie ich es verstanden habe, liegt das Hauptproblem nämlich dort.

    Ich habe jetzt extra mal ein bisschen im Internet recherchiert, das Thema ist sehr präsent, die Argumentationen pro und contra sind weit gestreut. Naturschützer gegen Windanlagenbetreiber, die Diskussionen sind oft heftig, interessant aber zu lesen.

    Die Wahrheit liegt sicherlich - wie so oft - irgendwo in der Mitte, d.h. Windkraftanlagen sind immer noch das kleinere Übel gegenüber anderen Kraftwerken, allerdings muss man bei der Planung und beim Bau sehr wohl die Lebenssphäre gewisser Tierarten (hauptsächlich Vögel) berücksichtigen, wenn wir ihre Gefährdung nicht wissend in Kauf nehmen wollen.

    Als Linktipp ein paar gemäßigte, aber gut nachvollziehbare Texte:
    Artikel
    NABU-Broschüre

  4. Mick

    Also ich kenn mich in der Thematik überhaupt nicht aus. Allerdings bezweifel auch ich, dass Windräder für Vögel in besonderem Maße gefährlich sind oder sie mehr “kirre” machen könnten als die Omnipräsenz von z.B. Motorenlärm oder Menschenlärm allgemein. Strommasten halte ich auch für viel gefährlicher. Stichwort: Störche.

    Aber wie gesagt, habe da keine besonderen Informationen; nur mein Verstand sagt mir, dass ungefähr dreissig Millionen andere, menschengemachte Innovationen für Tiere gefährlicher sind.

    Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass Vögel so doof sind gegen ein Windrad zu fliegen. Warum sollten sie? Weil es sich bewegt? Das tun Räuber auch und der Vogel kann ihnen ausweichen. Kann natürlich sein, dass sie die Windräder nicht als Gefahr erkennen, so wie viele Tiere Autos als ungefährlich betrachten. Keine Ahnung. Finde die Dinger trotzdem besser als Kohle- oder Atomkraftwerke. Ich glaube, in Tschernobyl haben die Vögel größere Probleme.

  5. outsider

    Also die Begründung, Vögel sind nicht so doof gegen ein Windrad zu fliegen, ist natürlich ein Hammerargument. Katzen sind auch nicht doof und laufen trotzdem unter Autos. Na ja, egal. Ich hab oben gesagt, was ich sagen wollte, wer sich interessiert, kann im Internet Tausende von Seiten zum Thema finden.

  6. Mick

    Wie gesagt, ich kenn mich in der Thematik nicht besonders aus. Und Katzen sind bekanntlich doof. :-) Im Ernst, ich hatte es mir laienhaft so vorgestellt, dass ein Windrad ein bisschen was anderes ist als ein Auto. Man sieht es (als Vogel) schon kilometerweit vorher und es bewegt sich quasi nicht vom Fleck. Ein blendendes Auto, dass in der Dunkelheit herangerauscht kommt, stell ich mir (als Vogel und Katze) schon gefährlicher vor.

    Sicher, ungefährlich ist es nicht, aber im Vergleich zu unseren anderen Erfindungen ist es vielleicht ein kleines Übel. So meine ich.

  7. Horst

    man sieht das windrad nicht nur schon kilometerweit, nein man hört es auch , da wird kein vogel reinfliegen.
    wer sowas glaubt , der glaubt auch an wasseradern unter dem bett, oder an die bachblütentherapie.
    ich meine das jetzt mehr ironisch, nicht wissenschaftlich ;)
    ich wohne zwar nicht an der küste aber in der nähe der berge des pfälzer waldes. hier stellen sie momentan alle paar tage so dinger auf.
    es werden millionen von vögel von autos überfahren, die sieht man jeden tag am straßenrand, darüber regt sich keiner auf.

    übrigens verschandeln diese dinger ganz massiv die landschaft, es gibt hier ecken da hast du keinen freien blick mehr auf die berge.

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