Monatsarchiv für November 2007

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Nanu, ‘ne Quelle

Montag, den 12. November 2007

Heute mal ein bisschen Lokalcouleur und etwas darüber, wie blind man manchmal durch die Gegend latscht. Hier um die Ecke, in Schenefeld, gibt’s einen See. Da geh ich gern mal mit der kleinen Sau

Maca

spazieren. Neulich ist da plötzlich ein großer Steg, mitten in’s Wäldchen hineingebaut. Und führt zu ‘ner alten Waldquelle. Obwohl nur ein paar Meter vom Weg entfernt und x-Mal vorbeigelaufen, wußte ich davon bisher nichts. Gut, dass sie diesen riesigen Steg gebaut haben. Ein Wegweiser incl. Weg sozusagen. Die Infotafel habe ich abgefilmt, wen es interessiert, der kann Pause drücken und lesen. Hier die spektakulären Aufnahmen:

Ich bin wieder hier

Montag, den 12. November 2007

Mahlzeit. Zurück aus Schweden. Auf der Hinfahrt, Öresundbrücke, die Dänemark mit Schweden verbindet, gleich der erste Hammer. War gerade am Handyfilmen als Nick brüllt: “Da brennt was, halt drauf!”.

Ich also das Handy weggeschmissen, Knipse rausgeholt und draufgehalten.

ichbinwiederhier.JPG

Schätze mal der hat ne Kippe rausgeschmissen und die ist wieder reingeflogen. Dazu der heftige Wind auf der Brücke, das war’s.

Mehr Bilder von der Tour gibt’s so nach und nach in der Gallerie. Ich sag es gleich: Keine Elche. Kein Wunder, die Wälder in Schweden sind derart endlos, unvorstellbar. Da haben die massig Platz sich zu verstecken.

So, ich muss erstmal wieder ankommen. Später mehr.

Wie man einen Sklaven macht

Sonntag, den 11. November 2007

Muss ich noch fragen um zu wissen, wie es tut
Ins Joch gespannt, die Kehle zugeschnürt
Ich sah es ja bei einem jungen Ochsen
Die Blindheit ist vorbei
Ich habe nachgedacht -
Ich weiss ja, wie man einen Sklaven macht
Aus einem jungen Ochsen.

Er war so jung und glatt
Geboren frei zu sein
Er bat um nichts
War seines Lebens froh
Die Menschen aber wollten ihn sich zähmen
Und taten so, als würde Hilfe ihm gebracht
Ich weiss ja, wie man einen Sklaven macht
Aus einem jungen Ochsen.

Er wehrte sich, er kämpfte um sein Recht
Doch sie umringten ihn, erfahren wie sie sind
Und nutzten ihre List, um ihn zu brechen
Das Kleid der Unschuld deckt viel Niedertracht
Ich weiss ja, wie man einen Sklaven macht
Aus einem jungen Ochsen.

wiemaneinensklavenmacht.jpgEr stand so müde da, er stand allein
Voll Trauer war sein Schrei
Gebell der Qual
Man lockerte den Strick, damit er atme
Und zog ihn wieder zu mit Vorbedacht
Ich weiss ja, wie man einen Sklaven macht
Aus einem jungen Ochsen.

Ich sah ihn später wieder
Sanft - geknickt
Er zog den Pflug, den Doppelfurchenpflug
Er schlurfte tief gebückt einher und stöhnte
Um nicht zu sterben, schleppte er willig seine Fracht
Ich weiss ja, wie man einen Sklaven macht
Aus einem jungen Ochsen.

Ich sah ihn seines Weges ziehen, den Berg hinan
Den Rücken vollgepackt verdiente er sein Brot
Die Arbeitsfreude ist ein Teil der Ernte
So hat sein Schweiß auch seinem Herrn viel eingebracht
Ich weiss ja, wie man einen Sklaven macht,
Aus einem jungen Ochsen.

Soylent network - Klaus Kinski liest Dichtung Afrikanischer Völker

Hiddy - Wordpress Plugin

Samstag, den 10. November 2007

Mal ausnahmsweise was Technisches. Comment spam ist bekanntermaßen ein Problem. Nicht nur für Wordpress. Nun gibt es ja diverse Möglichkeiten Comment spam zu verhindern. Z.b. Captcha oder diverse Wordpress Plugins - SpamKarma - um nur eins zu nennen. Ist mir aber alles 1. zu nervig für den User oder 2. zu aufgebläht oder 3. zu nervig für mich.

img_2892_1.JPG

Kommt doch tatsächlich einer daher und legt ein 7KB kleines Wordpress Plugin namens Hiddy hin, dass so einfach ist, dass man über Code Verrenkungen wie SpamKarma nur noch lachen kann. Hiddy erzeugt einfach ein unsichtbares Textfeld. So irre das klingt, versucht (bisher) jeder Spambot dieses unsichtbare Feld mit irgendwas zu füllen. Passiert das, ist es Spam und Hiddy lehnt den Kommentar ab. Ein User würde das Feld immer leer lassen denn er sieht das Feld ja nicht. Zack.

Kein Moderieren, kein Freischalten, kein Konfigurieren, kein irrtümliches Löschen oder Abweisen von gültigen Kommentaren. Plugin aktivieren und - Ruhe.

Der Schnellsprecher gibt nicht auf

Freitag, den 9. November 2007

Herr Schell hat wieder einen Anruf bekommen. Der Schnellsprecher kann’s nicht lassen. Er will immer noch ausgediente Firmenfahrzeuge kaufen, die es natürlich nicht gibt. Ganz schön hartnäckig das Bürschchen (zum Abspielen Pfeil anklicken).


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