Kategorie 'Kerzenserver'

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Post von 1&1

Mittwoch, den 21. November 2007

1&1 ist der Webhoster vom Kerzenserver. Gestern gab es Post:

Sehr geehrter Herr Heinbockel,

wir haben festgestellt, dass Ihr Datenbankbenutzer dbxxxxxx starke Last auf einem unserer Datenbankserver verursacht.

Sie teilen den Datenbankserver mit weiteren Kunden. Durch Ihre starke Beanspruchung werden diese in der Nutzung ihrer Datenbanken signifikant beeinträchtigt.

Bitte weichen Sie auf einen dedizierten Server aus. Damit stellen Sie den reibunglosen Betrieb Ihrer Datenbankanwendung sicher.

Im Klartext bedeutet das: Bei Ihnen ist zuviel los, mieten Sie einen eigenen Server bei uns. Dass der natürlich viel mehr Geld kostet als eine Webpräsenz versteht sich von selbst. Ob und wie der Umzug der Scripte und Datenbanken klappt, keine Ahnung.

Eine Kommunikation mit 1&1 ist per E-Mail natürlich schleppend und extrem unfruchtbar. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass es 1&1 völlig egal ist, wieviel Zeit, Geld etc. ich erneut investiere oder ob ich Kunde bleibe und und und. Das ist eben der Nachteil wenn man sich an fette Unternehmen bindet. Dort sind die Wege lang und die Gleichgültigkeit immens.

Wie es mit dem Kerzenserver weitergeht, im Moment keine Ahnung.

Astrid Lindgren

Donnerstag, den 15. November 2007

Sie war und ist die beste Kinderbuchautorin der Welt. Unvergessen Pipi, Michel, Bootsmann von Saltkrokan und und und. Sie scherte sich nicht um Erziehung im Rahmen ihres Schaffens und der Zeigefinger blieb immer unten. Neulich waren Inger Nilsson, Maria Persson und Pär Sundberg zu Gast bei Stern TV. Ach was red ich: Pipi, Annika und Tommi waren da. Höchst interessant. Und Pippis Augen leuchten auch heute noch wie zwei Vollmonde in einer Januarnacht.

astridlindgren.jpg

Die Deutsche Post hat eine Sondermarke ‘rausgebracht. Für Astrid. Zum 100ten. Und ich hab mir einen Bogen gekauft, den ich nie benutzen werde. Sowas mach ich selten. Sowas mach ich nie. Ich liebe sie halt, die Astrid. Und Karlsson und all die andere liebe ich auch verdammt.

30.000 Tote am Schwarzen Meer

Mittwoch, den 14. November 2007

30000tote.jpgKeine Sorge. Nur ein paar Vögel. Weil mal wieder geldgieriger Abschaum seine Seelenverkäufer, vollgepumpt mit giftiger Brühe, auf diese Reise über’s Schwarze Meer geschickt hat. Und weil anderer Abschaum dies immer noch zulässt. Wenn es eine Hölle gibt (und ich fürchte es gibt sie nicht), würde ich mir wünschen, dass sie bis ans Ende der Zeit ihr gottverdammtes Öl saufen müssten.

Nach der Havarie von Öl- und Schwefeltankern im Schwarzen Meer hat ein Vogelsterben begonnen. Bereits 30 000 Tiere verendeten qualvoll an der verölten russischen Küste…Der Schaden ist so groß, dass man ihn gar nicht abschätzen kann. Das kommt einer ökologischen Katastrophe gleich…Die Europäische Union bot Hilfe bei der Bekämpfung der Ölpest an. „Wir können aber nur helfen, wenn wir darum gebeten werden.“…Die Havarien der Frachtschiffe seien auch auf deren schlechten Zustand und Fehler der Besatzungen zurückzuführen, sagte der Leiter des russischen Seenotrettungsdienstes, Anatoli Jantschuk. (Quelle: Focus)

Ich bin wieder hier

Montag, den 12. November 2007

Mahlzeit. Zurück aus Schweden. Auf der Hinfahrt, Öresundbrücke, die Dänemark mit Schweden verbindet, gleich der erste Hammer. War gerade am Handyfilmen als Nick brüllt: “Da brennt was, halt drauf!”.

Ich also das Handy weggeschmissen, Knipse rausgeholt und draufgehalten.

ichbinwiederhier.JPG

Schätze mal der hat ne Kippe rausgeschmissen und die ist wieder reingeflogen. Dazu der heftige Wind auf der Brücke, das war’s.

Mehr Bilder von der Tour gibt’s so nach und nach in der Gallerie. Ich sag es gleich: Keine Elche. Kein Wunder, die Wälder in Schweden sind derart endlos, unvorstellbar. Da haben die massig Platz sich zu verstecken.

So, ich muss erstmal wieder ankommen. Später mehr.

Wie man einen Sklaven macht

Sonntag, den 11. November 2007

Muss ich noch fragen um zu wissen, wie es tut
Ins Joch gespannt, die Kehle zugeschnürt
Ich sah es ja bei einem jungen Ochsen
Die Blindheit ist vorbei
Ich habe nachgedacht -
Ich weiss ja, wie man einen Sklaven macht
Aus einem jungen Ochsen.

Er war so jung und glatt
Geboren frei zu sein
Er bat um nichts
War seines Lebens froh
Die Menschen aber wollten ihn sich zähmen
Und taten so, als würde Hilfe ihm gebracht
Ich weiss ja, wie man einen Sklaven macht
Aus einem jungen Ochsen.

Er wehrte sich, er kämpfte um sein Recht
Doch sie umringten ihn, erfahren wie sie sind
Und nutzten ihre List, um ihn zu brechen
Das Kleid der Unschuld deckt viel Niedertracht
Ich weiss ja, wie man einen Sklaven macht
Aus einem jungen Ochsen.

wiemaneinensklavenmacht.jpgEr stand so müde da, er stand allein
Voll Trauer war sein Schrei
Gebell der Qual
Man lockerte den Strick, damit er atme
Und zog ihn wieder zu mit Vorbedacht
Ich weiss ja, wie man einen Sklaven macht
Aus einem jungen Ochsen.

Ich sah ihn später wieder
Sanft - geknickt
Er zog den Pflug, den Doppelfurchenpflug
Er schlurfte tief gebückt einher und stöhnte
Um nicht zu sterben, schleppte er willig seine Fracht
Ich weiss ja, wie man einen Sklaven macht
Aus einem jungen Ochsen.

Ich sah ihn seines Weges ziehen, den Berg hinan
Den Rücken vollgepackt verdiente er sein Brot
Die Arbeitsfreude ist ein Teil der Ernte
So hat sein Schweiß auch seinem Herrn viel eingebracht
Ich weiss ja, wie man einen Sklaven macht,
Aus einem jungen Ochsen.

Soylent network - Klaus Kinski liest Dichtung Afrikanischer Völker


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